Zahnarztpraxis Dr. med. dent. Svitlana Girard Mitglied Schweizerische Zahnärztegesellschaft SSO

Ihre Zahnarztpraxis in Winterthur

Milchzähne

Für Informationen über Milchzahnerkrankungen verweisen wir Sie gerne auf die Informationen der SSO:

 

Bereits im fünften Schwangerschaftsmonat verkalken die Milchzähne des werdenden Kindes. Sechs bis acht Monate nach der Geburt brechen als erste die unteren mittleren Schneidezähne durch. Beim 2- bis 3-jährigen Kind schliesslich erscheinen die Milcheckzähne und Milchmolaren. Das Kind hat jetzt seine volle Kaufähigkeit erreicht.

Das Kind soll, mit Unterstützung der Eltern, so früh wie möglich mit der Zahnreinigung beginnen. Wenn die Milchzähne durchbrechen, wird die Kariesvorbeugung mit dem Spurenelement Fluorid wichtig.

Kleinkinder verschlucken oft Zahnpasta, besonders wenn sie nach Früchten schmeckt. Deshalb enthalten Zahnpasten für Kleinkinder mildere Aroma- und weniger Wirkstoffe. Häufig wiederholtes Verschlucken fluoridhaltiger Zahnpasta kann zu Flecken auf dem Schmelz der bleibenden Zähne führen. Die Meinung «jetzt sind halt die Milchzähne kaputt, aber es kommen ja dann die neuen» erweist sich erfahrungsgemäss als sehr kostspielig. Vorzeitiger Milchzahnverlust infolge kariöser Zerstörung führt häufig zu Stellungsfehlern der bleibenden Zähne. Die dadurch notwendig werdenden Stellungskorrekturen sind oft sehr aufwändig. Die Milchzähne brechen nach Alter wie folgt durch:

6 bis 8 Monate = untere mittlere Schneidezähne
8 bis 10 Monate = obere mittlere Schneidezähne und untere seitliche Schneidezähne
10 bis 14 Monate = obere seitliche Schneidezähne
14 bis 18 Monate = obere und untere erste Milchmolaren
18 bis 24 Monate = obere und untere Eckzähne
24 bis 30 Monate = obere und untere zweite Milchmolaren

Das vollständige Milchgebiss weist idealerweise Lücken auf; die bleibenden Zähne sind grösser und schliessen diese.