Zahnarztpraxis Dr. med. dent. Svitlana Girard Mitglied Schweizerische Zahnärztegesellschaft SSO

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Weisheitszähne

Für Informationen verweisen wir auf folgende Informationen der SSO:

 

Zahnarzt-Tipp

Weisheitszähne

Die vier Weisheitszähne – unsere hintersten Backenzähne (Molaren) –

sind die letzten durchbrechenden Zähne.

Weisheitszähne gehören zu jener Zahngruppe, die zuweilen grosse Probleme verursacht.

 

Weisheitszähne brechen in der Regel im Alter von 16 bis 20 Jahren durch. Verläuft der Durchbruch normal, können sie

durchaus nützliche Kauelemente sein und bis ins hohe Alter gesund erhalten werden.

Doch häufig finden Weisheitszähne – weil sie als letzte durchbrechen – kaum noch Platz in den hinteren Ecken des

Ober– und Unterkiefers. Sie können bestehende Zähne überlagern, schräg im Knochen wachsen und die Wurzel des

benachbarten Backenzahnes angreifen. Sie können sogar im Kieferknochen eingeschlossen bleiben.

 

Schwierige Mundhygiene

Weil sie schlecht zugänglich sind, ist die Reinigung der Weisheitszähne oft schwierig – vor allem, wenn diese noch

mit einem Zahnfleischlappen überdeckt sind. Bei mangelhafter Mundhygiene bieten Weisheitszähne ideale Schlupfwinkel

für Bakterien. Daraus können Karies, Ödeme oder Entzündungen entstehen.

Es können schlimmere Infektionen entstehen, die die allgemeine Gesundheit der Patienten beeinträchtigen.

 

Problemzähne entfernen!

Erkennt der Zahnarzt, dass ein durchbrechender Weisheitszahn gesundheitliche Probleme verursachen könnte, empfiehlt

er dem Patienten in der Regel, ihn zu entfernen.

Verlagerte Weisheitszähne können auch zu Gesichtsschmerzen führen und sollten dann entfernt werden.

Das Ziehen eines Weisheitszahnes – eines „Achters“ – erfolgt normalerweise unter Lokalanästhesie. Schmerzmittel,

entzündungshemmende Medikamente und Homöopathika helfen bei eventuellen postoperativen Beschwerden. Manchmal

muss gar auf Antibiotika zurückgegriffen werden. Das Ziehen oder Herausoperieren eines Weisheitszahnes im Unterkiefer

birgt ein gewisses Verletzungsrisiko des Hauptnervenstranges, der im Unterkiefer sehr nahe bei den Zahnwurzeln verläuft.

Wird dieser „Nervus mandibularis“ verletzt, können Zunge, Unterlippe und Zahnfleisch gefühllos werden.

Das ist zwar nicht gefährlich, aber äusserst unangenehm.

 

Hauptrisiko bei der Zahnentfernung im Oberkiefer ist die Verletzung der benachbarten Kieferhöhle. Dies alles

sind Risiken, die der erfahrene Zahnarzt kennt und beherrscht.

Die Entfernung von Weisheitszähnen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 25 Jahren gehört heute zu den häufigsten

chirurgischen Eingriffen in der Zahnarztpraxis. Wenn Ihnen der Durchbruch eines Weisheitszahnes bzw. der

Zahn selber Probleme und Schmerzen bereitet, konsultieren Sie Ihre Zahnärztin oder Ihren Zahnarzt SSO:

Es gibt auch in Ihrem Fall eine angemessene und fachlich einwandfreie Lösung!